Die Forderungen an die ITIL® Version 3.0 betreffen maßgeblich den IT-Betrieb und die inhaltliche Struktur des Gesamtwerkes. Für den Aufbau einer IT-Organisation ist das bestehende Werk sehr gut. Für ITIL-Profis, die danach ihren IT-Betrieb ausrichten und optimieren, reichte das bisherige Werk V2 nicht mehr.
Die aktuelle Best-Practice-Sammlung der Version 3 befasst sich in generischer Weise mit dem „Was“, d.h. welche Komponenten sind für den Aufbau einer IT-Organisation notwendig und haben sich bewährt. Es fehlen jedoch nähere Erläuterungen zu dem „Wie“ der Umsetzung und des Betriebs, der gleichzeitig einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) beinhalten sollte. So beziehen sich auch die Änderungsvorschläge maßgeblich auf den Lebenszyklus der Prozesse. Erstmalig soll die Bibliothek mit Beispielprozessen, Messwerten und Anwenderbeispielen ergänzt werden. Zusätzlich soll der Mehrwert, den die IT unmittelbar für das Geschäft bringt, in dem ITIL Refresh stärker in den Vordergrund treten. Auch hier folgt die ITIL-Modernisierung dem allgemeinen Trend und der berechtigten Forderung, die IT stärker an ihrem Geschäftsnutzen auszurichten und an diesem zu messen.
Verbesserte Struktur, mehr Prozessoptimierung und -beispiele erleichtern die ITIL-Umsetzung und die Weiterentwicklung der Unternehmens-IT. ITIL V3 befasst sich nicht nur mit dem Aufbau einer IT-Organisation, sondern liefert eine Vielzahl von Leitlinien für den IT-Betrieb. Unternehmen können mit Hilfe von ITIL V3 ihre Prozesse kontinuierlich verbessern und den Mehrwert der IT für das Geschäft steigern.
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